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Fußballteam „Projekt ZWO“ doppelt erfolgreich

 

Am 14.06.2019 fand erneut das traditionsreiche Justizfußballturnier auf der Rheininsel Niederwerth statt. Das internationale Team des Projektes „ZWO – Zuwanderer integrieren, Wege bereiten, Orientierung geben“ gewann das Turnier und darf den durch Staatssekretär Phillip Fernis überreichten Wanderpokal für die nächsten 12 Monate behalten. Zwei Teamspieler können sich noch weiter als Fußballer im Landkreis beweisen.

Die Behördenleiterin der Justizvollzugsanstalt Koblenz, Andrea Kästner, hatte für den Vorjahressieger aus ihrer Behörde offiziell zu dem Turnier eingeladen. Die Juristenvereinigung „Pro Justiz“, ein Kooperationspartner im Projekt ZWO, unterstützt die Veranstaltung finanziell. Neben den Justizbehörden aus Koblenz und Umgebung wurden die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und die Stadtverwaltung Koblenz gebeten, eine Mannschaft mit Migranten aufzustellen.

Das Projekt ZWO stellte gemeinsam mit einigen Migrantenorganisationen eine internationale Fußballmannschaft aus fünf Nationen zusammen. Die Spieler des neuen Projekt-Fußballteams sind zwischen 18 und 50 Jahre alt und trafen sich erst zwei Tage vor dem Wettbewerb, um gemeinsam zu trainieren.

Am Turniertag traten neun Mannschaften gegeneinander an. Als Gruppensieger der Gruppe A konnte das Fußball-Team vom Projekt ZWO auch das Finale in einem spannenden Duell für sich entscheiden. Das unterlegene Team der Justizvollzugsanstalt Koblenz, Vorjahressieger, gratulierte dem internationalen Team zum gewonnenen Turnier.

Burkhard Nauroth, Erster Kreisbeigeordneter, zeigte sich nicht nur erfreut über das Auftreten und das Ergebnis der neuen Mannschaft: „Es war schon klasse, dass es den Mitarbeitern des Projektes ZWO gelungen ist, spontan ein internationales Team für das Justizfußballturnier zusammen zu stellen. Dass wir mit dem Team auch noch den Wanderpokal in die Kreisverwaltung holen konnten, war ein erster, toller Erfolg!“

Zwei Spieler des Fußballteams konnten während des Turniers erfolgreich an den SV Niederwerth vermittelt werden. „Das ist ein doppelter Erfolg, zu dem ich den Spielern besonders gratuliere“, so Burkhard Nauroth.

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Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Integrations- und Migrationsfonds gefördert.

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